Zellweger meets ECRI

Bei meinem Besuch in der Manufaktur von ECRI Living in Holland konnte ich einige Einblicke in die Herstellung und Verarbeitung der hochwertigen Produkte werfen. Es freut mich umso mehr einen Partner an der Seite zu haben, der die Produkte noch alle in der Manufaktur in Europa produziert.

Als besonderes Highlight steht es mir frei, nebst dem Standardsortiment für jeden einzelnen Kundenwunsch die Form, Farbe und Oberfläche zu entwerfen.

Innensichten – Aussenemotionen

Die Frühlingssymbiose hat im Mai 2016 in meinem Atelier Einzug gehalten. Viele spannende und interessante Begegnungen durften wir in diesen Tagen erleben.

Hier einige Ausschnitte der Ausstellung.

 

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Appenzeller Zeitung – Zwei blumige Wochenenden

Eine Ausstellung für Natur- und Gartenfreunde im Haus Sternen und Haus zur Linde in Schwellbrunn

 

Zwei Häuser gehen eine blühende Frühlingssymbiose ein, öffnen sich dem Publikum, um es zu bezaubern und die Sehnsucht nach dem Sommer zu wecken.

Im Haus Sternen mit dem Atelier von Walter Zellweger werden Einblicke in Gestaltungen verschiedenster Art möglich. Rund um das Verlagshaus Schwellbrunn – Heimat des Appenzeller Verlags – wird der Garten neu gestaltet. Ausgewählte Stücke der Eternit-Kollektion und die legendären Stühle und Tische von Bättig zeigen sich von ihrer schönsten Seite. Dazu laden Rundgänge durch beide Häuser zu spannenden Entdeckungen ein – etwa der Gewölbekeller oder die Mosterei im Sternen. Auf Schritt und Tritt warten viele handgefertigte Gestaltungen entdeckt zu werden. Träumen und schwelgen ist erlaubt.

Donnerstag, 5. Mai bis Sonntag, 8. Mai 2016 von 10 bis 19 Uhr
Donnerstag, 12. Mai bis Sonntag, 15. Mai 2016 von 10 bis 19 Uhr
Pfingstmontag, 16. Mai 2016 von 10 bis 19 Uhr

The Dolder Grand / Zürich

Eine grossartige Ehre wurde mir zuteil, als ich am diesjährigen grossen Osterei des Hotels „The Dolder Grand“ in Zürich mitarbeiten durfte. Die Erfahrung hinter die Kulissen eines solchen Unternehmens zu sehen war sehr lehrreich.

Tausende Nelken wurden sorgfältig verarbeitet und zum Gesamtkunstwerk zusammengefügt.

Ein Video eines früheren Ostereis: Youtube_Osterei

Ausstellung Aargauer Kunsthaus «Blumen für die Kunst»

„Cercles et barres“ Sophie Taeuber-Arp

Foto: Werner Mäder, Uetikon
Foto: Werner Mäder, Uetikon

Dort das Bild, hier mein Dialog


Oh Sophie

 

Meine erste Begegnung mit deinem grün schimmernden Gesicht. 50 Franken wert. Nun die Auseinandersetzung mit deinem Leben, deinem Werk – mit dir, Sophie. Unbezahlbar. Da dein Bild, da mein Dialog. Es ist ein Spiel von perfekter Form und von Stabilität in Bewegung. Farbtupfer meiner Gedanken für dich. Meine schönsten Blumen für die Kunst.

 


 

Blumen für die Kunst 2015:

„Birkenlandschaft“ Adolf Stäbli

„Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet“ Paul Cézanne 

Nach einer sehr interessanten und spannungsvollen Woche, reich an wertvollen Erfahrungen, durfte ich das Projekt „Blumen für die Kunst“ im Aargauer Kunsthaus abschliessen.
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Link zu Zeitungsbericht NZZ vom 18. März 2015

 

Durch meine persönliche Auseinandersetzung mit dem Künstler, dem Bild sowie den Räumlichkeiten des Kunsthauses ist ein Gesamtkunstwerk in sich entstanden. Mir ist es durch die Verschmelzung des Bildes von Adolf Stäbli sowie meiner floralen Interpretation gelungen, einen Dialog stattfinden zu lassen.

Vom milden Duft der „Thuberose“ angelockt, konnte das Publikum die Natur direkt selbst erleben und mitten im Kunstwerk Platz nehmen. Durch diesen Besuch bzw. das aktive Miterleben wurde der Betrachter in den Dialog miteinbezogen und somit zu einem Teil des Gesamtkunstwerkes.

 

 

Link zu Zeitungsbericht Tagblatt vom 12. März 2015

 

Für die Gestaltungsumsetzung des Projektes „Blumen für die Kunst“ wollte ich einige Birken aus der Moorlandschaft einbauen. Aus diesem Grund suchte und sammelte ich Birkenäste und Naturunikate, welche auch im Gemälde von Adolf Stäbli vorkommen,  in der Nähe von Urnäsch. Diese konnte ich in meine „Gesamtinterpretation“ einbauen bzw. einfliessen lassen. Ziel war es die Kommunikation zwischen dem Gemälde von Adolf Stäbli sowie meiner Gestaltung wirken zu lassen. Aus diesem Grund war es mir sehr wichtig auch Teile direkt aus der Moorlandschaft zu beziehen. „Was hätte wohl Adolf Stäbli zu diesen Impressionen gesagt?“

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Die 2014 zum ersten Mal mit grossem Erfolg realisierte Ausstellung «Blumen für die Kunst» findet 2015 ihre Fortsetzung.

In diesem Jahr erhielt ich die Anfrage an diesem Projekt teilzuhaben. Ich freue mich sehr die florale Interpretation der «Birkenlandschaft» von Adolf Stäbli von Dienstag, 17. bis Sonntag, 22. März 2015 im Kunsthaus Aarau präsentieren zu dürfen.

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Link zu Webseite Aargauer Kunsthaus

Abschlussarbeit Meisterprüfung «Zeitzeichen»

Das Leben schenkte mir die Begegnung mit dem Vermächtnis eines ganz besonderen Menschen. Unser Dialog ist zwar etwas einseitig, denn er pflegt mir auf meine Fragen nicht zu antworten. Das ist in Ordnung so. Denn ich meine zu merken, dass er mit dem was ich hier tue, durchaus einverstanden ist.

Als ich die Werkstatt von Herr Gmünder das erste Mal betrat, hing seine Schürze noch an ihrem Haken. Dies seit 46 Jahren.

Herr Gmünder – hätten Sie gedacht, dass wir beide einmal gemeinsam Zeitzeichen setzen, ohne uns je begegnet zu sein? Ich danke Ihnen dafür.

Link zu Zeitungsbericht Tagblatt 26.6.14

Schweizermeisterschaft Floristen Kloster Wettingen

Vier verschiedene Aufgaben wurden den Teilnehmern an den Schweizermeisterschaften gestellt:

Tafeln unter Mönchen, Brautschmuck für Adel oder Pöbel, Strauss für ein Burgfräulein sowie Marktgeschehen.

Für die Ausarbeitung meiner Arbeiten versetzte ich mich gedanklich zurück in diese Zeit und wollte bewusst meinen eigenen Weg bzw. meine eigenen Interpretationen schaffen.

Das einfach Leben der Mönche – und so auch das einfache Essen – ein Monogesteck aus Artischocken:

Der Brautschmuck für den Adel – Unter die Haube kommen:

Das Wort „Strauss“ ist gemäss Duden von „stutzen“ abgeleitet, was soviel heisst wie zusammenbinden, verbinden. Ich habe hier bewusst auf eher alte Sorten gesetzt und auch aussergewöhnliches wie Wurzeln mit einbezogen:

Zu guter Letzt die Arbeit zum Thema Marktgeschehen. Meine Interpretation unter dem Thema „florierender Handel“.

Durch die „Geschichte“, welche ich mit meine Hommage an Hans Krüsi erzählt habe, habe ich  mich für die Schweizermeisterschaft der Floristen qualifiziert. Die Vorbereitungen auf diesen Wettkampf laufen auch Hochtouren.

Appenzeller Zeitung_ Schweizermeisterschaft

Grand Tour of Switzerland

Die Grand Tour of Switzerland macht Halt an diversen Destinationen in der Schweiz. Unter anderem ebenfalls in Wildhaus.

Der Auftraggeber dieses Haltes ist das Hotel Hirschen Wildhaus, welcher das Projekt zusammen mit dem Toggenburger Tourismus lanciert hat.

Die Anfrage, zur Gestaltung dieses Projektes erhielt ich im Herbst 2014. Die Ideenfindung, Projektleitung und Umsetzung hat mich einige Monate begleitet. Nun seit ca. Anfang August 2015 steht das Projekt in Lebensgrösse in Wildhaus.